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Hedwig Prey, Martin Schmid, Marco Storni, Sibylle Mühleisen
Zur Situation des Personals in der schweizerischen Langzeitpflege
Sachgebiet: Betriebswirtschaft / Nationales Forschungsprogramm / Politik, Politikwissenschaften / Soziologie, Arbeitsforschung / Soziologie, Sozialpolitik
Umfang: 152 Seiten/br.
Preis: Fr. 38.00 / € 24.30 (D)
ISBN-Nr.: 978-3-7253-0783-8
Erschienen: Oktober 2004 Reihe: NFP45 «Probleme des Sozialstaats»
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Siehe auch:
» Einmal Rente – immer Rente?, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0795-1 » Menschen mit Behinderungen in der Schweiz, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0785-2 » Working poor in der Schweiz – Wege aus der Sozialhilfe, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0781-4 » Wer zahlt für die Soziale Sicherheit und wer profitiert davon?, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0778-4 » Gesundheitswesen Schweiz: Gibt es Unter- oder Überversorgung? – Band 2: Detailresultate, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0769-2 » Gesundheitswesen Schweiz: Gibt es Unter- oder Überversorgung? – Band 1: Gesamtübersicht, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0768-5 » Wirkungen von Beschäftigungsprogrammen für ausgesteuerte Arbeitslose, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0767-8 » Auf der Spur kantonaler Unterschiede in der Invalidenversicherung, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0766-1 » Familien, Geld und Politik, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0761-6
Zum Buch:
Die Arbeit in der Langzeitpflege wird häufig als körperlich und emotional besonders anstrengend bezeichnet. Die oft beklagte schlechte Bezahlung tut ihr Übriges, um die Personalsituation im schweizerischen Langzeitpflegebereich auf einem kritischen Niveau zu halten. Um die Ist-Situation abzuklären und mögliche Massnahmen zur Verbesserung abzuleiten, hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) daher im Rahmen seines Nationalen Forschungsprogramms 45 «Probleme des Sozialstaats» ein Forschungsprojekt zu den Arbeitsbedingungen und zur Lohnsituation beim Personal in der Schweizerischen Langzeitpflege lanciert.
Die Untersuchung basiert auf einer schweizweiten Umfrage, bei der über 3000 Antworten von Beschäftigten in der Langzeitpflege ausgewertet werden konnten. Die Ergebnisse der Umfrage bezüglich der Arbeitsbedingungen fallen dabei recht deutlich aus: Die Beschäftigten sind umso zufriedener und weniger emotional und körperlich beansprucht, je kleiner die Pflegeinstitution, je geringer der Personalmangel und je kleiner das individuelle Arbeitspensum sind.
Für die Lohnanalyse konnte zusätzlich auf die Daten der schweizerischen Arbeitskräfteerhebung zurückgegriffen werden. Damit wurden die Löhne der Beschäftigten in der Langzeitpflege mit denen anderer Berufsgruppen verglichen. Die Ergebnisse des Lohnvergleichs zeigen, dass zum Teil deutliche Lohnabschläge beim Personal in der Langzeitpflege und insbesondere auch bei den hochqualifizierten Krankenschwestern und -pflegern beobachtet werden können. Materielle Anreize zum Verbleib des qualifizierten Personals in der Langzeitpflege existieren also derzeit offenbar (noch) nicht.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Kurzfassung
Einführung
• Stand der Forschung
• Aufbau der Arbeit
Arbeitsbedingungen
• Datengrundlage
(Definition • Technisches Vorgehen)
• Die Institutionen in der schweizerischen Langzeitpflege
(Betriebsgrösse • Räumliche, materielle und technische Betriebsausstattung • Betriebsausstattung und Personalzufriedenheit • Personelle Ausstattung)
• Das Personal in der Langzeitpflege
(Geschlecht • Herkunft • Alter-, Familien- und Wohnstruktur • Beschäftigungsgrad • Weiterbildung • Unterschiede zwischen ambulanten und stationären Institutionen)
• Berufserwartungen und Zufriedenheit
• Soziales Klima, Tätigkeitsspielraum und Partizipation
(Soziales Klima • Tätigkeitsspielraum • Partizipation • Der Einfluss der Betriebsgrösse auf das soziale Klima • Der Einfluss des Anstellungsverhältnisses auf das soziale Klima • Weitere Determinanten des sozialen Klimas)
• Emotionale Beanspruchung
(Betriebsgrösse und emotionale Erschöpfung • Anstellungsverhältnisse und Beanspruchungssymptome • Multivariate Analyse)
• Körperliche Beanspruchungen
• Emotionales Befinden
• Ausstiegswünsche
• Zusammenfassung: Arbeitsbedingungen
Lohnanalyse
• Erklärungsfaktoren für Lohnunterschiede
• Berufsinterner Lohnvergleich
(Deskriptive Analyse • Ökonometrische Analyse)
• Berufsübergreifender Lohnvergleich
(Datenbasis • Methodischer Ansatz • Ergebnisse der empirischen Analyse)
• Zusammenfassung der Lohnanalyse
Ausblick
Bibliographie
Anhang
Autorin/Autoren:
Hedwig Prey, Dr., Volkswirtin und Projektleiterin, ist Mitbegründerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der St. Galler Wirtschafts-Consulting (SWC). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der empirischen Arbeitsmarkt- und Sozialforschung.
Martin Schmid und Marco Storni, lic.phi.I, Soziologen, leiten das Forschungsbüro ecce – Gemeinschaft für Sozialforschung mit Sitz in Basel. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bildung und Beschäftigung. Weitere Arbeitsgebiete bilden Jugend und Sozialisationsprozesse.
Sibylle Mühleisen, Dipl.-Volkswirtin, studierte an der Universität Konstanz (D) und Susquehanna University (USA). Sie ist seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der St. Galler Wirtschafts-Consulting (SWC).
Weiterführende Links und Downloads:
» NFP45 Sozialstaat
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