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Daniel Gredig, Sabine Deringer, Melanie Hirtz, Roman Page, Heinrich Zwicky

Menschen mit Behinderungen in der Schweiz
Die Lebenslagen der Bezügerinnen und Bezüger von Leistungen der Invalidenversicherung

Sachgebiet: Nationales Forschungsprogramm / Politik, Politikwissenschaften / Soziologie, Sozialpolitik
Umfang: 180 Seiten / br.
Preis: Fr. 38.00 / € 24.30 (D)
ISBN-Nr.: 978-3-7253-0785-2
Erschienen: Februar 2005
Reihe: NFP45 «Probleme des Sozialstaats»

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Siehe auch:
» Menschen mit Behinderungen an Schweizer Hochschulen, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0828-6
» «Supported Employment», ISBN-Nr.: 978-3-7253-0804-0
» Belastung und Wohlbefinden bei Angehörigen von Menschen mit Demenz, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0802-6
» Probleme des Sozialstaats: Ursachen, Hintergründe, Perspektiven, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0801-9
» Einmal Rente – immer Rente?, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0795-1
» Zur Situation des Personals in der schweizerischen Langzeitpflege, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0783-8
» Working poor in der Schweiz – Wege aus der Sozialhilfe, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0781-4
» Wer zahlt für die Soziale Sicherheit und wer profitiert davon?, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0778-4
» Gesundheitswesen Schweiz: Gibt es Unter- oder Überversorgung? – Band 2: Detailresultate, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0769-2
» Gesundheitswesen Schweiz: Gibt es Unter- oder Überversorgung? – Band 1: Gesamtübersicht, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0768-5
» Wirkungen von Beschäftigungsprogrammen für ausgesteuerte Arbeitslose, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0767-8
» Auf der Spur kantonaler Unterschiede in der Invalidenversicherung, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0766-1
» Familien, Geld und Politik, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0761-6


Zum Buch:

Das Problembewusstsein hinsichtlich der Erschwernisse, mit denen sich Menschen mit Behinderungen konfrontiert sehen, ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Das Wissen zur faktischen Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz ist aber nach wie vor gering.
Gestützt auf eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden werden in der vorliegenden Untersuchung nun erstmals an einer Stichprobe von Bezügerinnen und Bezügern von Leistungen der Invalidenversicherung die Lebenslagen eines Teils der Menschen mit Behinderungen in der Schweiz im Jahre 2003 beschrieben.
Im qualitativen Teil der Untersuchung wurde mit Hilfe von Interviews mit Betroffenen, Expertinnen und Experten die Dimensionen der Lebenslagen erarbeitet, die für die Betroffenen relevant sind.
Im quantitativen Teil der Untersuchung wurde auf dieser Basis ein Fragebogen entwickelt und erstmalig an Bezügerinnen und Bezüger individueller Massnahmen und IV-Rentenbezügern angewendet.
Die Rekonstruktion ihrer Lebenslagen belegt eine grosse Heterogenität. Bei den Bezügerinnen und Bezügern individueller Massnahmen liessen sich vier typische Lebenslagen identifizieren, bei den IV-Rentnerinnen und Rentnern fünf. Dies ermöglicht, potenziell problematische Konstellationen in der Ressourcenausstattung einzelner Gruppen von Bezügerinnen und Bezügern individueller Massnahmen und Bezügerinnen und Bezügern einer IV-Rente herauszuarbeiten.
Die Erkenntnisse dieser Untersuchung bilden eine wichtige Grundlage für wirkungsvolle zukünftige Strategien in der Sozialpolitik.
Für die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie in Pflegeberufen Tätigen geben die Erkenntnisse einen Rahmen dafür ab, den einzelnen Fall adäquat einschätzen, charakteristische Problemkonstellationen erkennen und dementsprechende Interventionen einleiten zu können.


Inhaltsverzeichnis:

Ausgangslage, theoretischer Bezugsrahmen und Vorstudien
• Sekundärstatistische Analysen von Daten zur sozialen Situation von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz
Sekundärstatistische Analyse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2001 und der Schweizerischen Gesundheitsbefragung der Jahre 1992/93 und 1997

• Das Konzept der «Lebenslage»
Theoretische Diskussion und empirische Umsetzung

• Ziele der Untersuchung und Forschungsfragen

• Die zu untersuchende Population
Zur Definition von Behinderung / Die Definition gemäss ICF in der empirischen Forschung / Bezügerinnen und Bezüger von Leistungen der Invalidenversicherung

• Stand der Forschung in Europa und den USA
Allgemeine Beurteilung des Forschungsstandes / Prävalenz von Menschen mit Behinderungen / Ergebnisse zu den Dimensionen der Lebenslage von Menschen mit Behinderungen

• Qualitative Untersuchung der subjektiv relevanten Dimensionen der Lebenslage von Menschen mit Behinderungen
Ergebnisse der Interviews mit Betroffenen und Expertinnen und Experten

Hauptuntersuchung: Die Lebenslage von Bezügerinnen und Bezügern von Leistungen der Invalidenversicherung

• Methode
Anlage der Untersuchung / Entwicklung des Erhebungsinstrumentes / Ziehung der Stichprobe und Verlauf der Erhebung / Statistische Analysen

• Beschreibung der Stichprobe
Rücklauf / Merkmale der Stichprobe / Repräsentativität der Stichprobe

• Ergebnisse
Ergebnisse zu den einzelnen Lebenslagendimensionen Ausbildung, Arbeit, persönliches Einkommen, Haushaltseinkommen, Wohnsituation, physischer und psychischer Gesundheitszustand, soziale Kontakte, Freizeit, Mobilität, Hilfe und Unterstützung, Selbstbestimmung und Diskriminierung / Die Lebenslagen der Bezügerinnen und Bezüger von individuellen Massnahmen / Die Lebenslagen der Bezügerinnen und Bezüger einer IV-Rente

• Schlussbetrachtung und weiterführende Überlegungen


Weiterführende Links und Downloads:
» NFP45 Sozialstaat
» PDF-Prospekt


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