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Ulrich Klöti, Christian Hirschi, Uwe Serdült, Thomas Widmer
Verkannte Aussenpolitik
Entscheidungsprozesse in der Schweiz
Sachgebiet: Politik, Politikwissenschaften / Politikanalyse – Analyse des politiques publiques
Umfang: 322 Seiten, broschiert
Preis: Fr. 52.00 / € 33.30 (D)
ISBN-Nr.: 978-3-7253-0808-8
Erschienen: Mai 2005 Reihe: Politikanalyse – Analyse des Politiques Publiques (Band/Vol. 4)
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Siehe auch:
» La Suisse entre internationalisation et changements politiques internes, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0836-1 » Analyse et pilotage des politiques publiques, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0833-0 » Die Auswirkungen der Internationalisierung und Europäisierung auf Schweizer Entscheidungsprozesse, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0817-0 » Energiepolitische Vernetzung in der Schweiz, ISBN-Nr.: 978-3-7190-2174-0 » Le féderalisme d'exécution sous pression, ISBN-Nr.: 978-3-7190-2037-8
Zum Buch:
Die Schweiz steht vor neuen aussenpolitischen Herausforderungen. Gleichzeitig schwindet der innenpolitische Konsens über den einzuschlagenden Weg. In dieser Situation interessiert in besonderem Masse, wie sich innenpolitische Entscheidungsprozesse zu aussenpolitischen Themen gestalten, und zwar nicht nur bei den grossen Weichenstellungen, sondern auch bei häufig verkannten kleineren Entscheiden.
Die vorliegende Studie thematisiert drei Dimensionen dieser Fragestellung:
• Erstens zeigt ein Vergleich zwischen Entscheidungsprozessen der 1980er- mit solchen der 1990er-Jahre, dass der Umfang der Aussenpolitik zwar deutlich zugenommen hat, eine thematische Ausweitung wie auch eine Multilateralisierung aber nicht nachzuweisen sind. Westeuropa bleibt der wichtigste Partner der Schweiz.
• Zweitens klärt eine Akteuranalyse, wer aussenpolitische Entscheidungen beeinflusst. Dabei erweisen sich Bundesrat und Verwaltung als die zentralen Akteure. Bürokratische oder neokorporatistische Entscheidungsmuster herrschen vor, pluralistische sind selten.
• Drittens weist ein Vergleich zwischen rein innenpolitischen Entscheidungsprozessen und solchen mit aussenpolitischen Inhalten systematische Unterschiede nach. Zweite sind stärker an der Exekutive orientiert als erste. Konsultationen sind weniger intensiv und die Aussenpolitik ist weniger eng an institutionelle Regeln gebunden als die Innenpolitik.
Die Studie stützt sich auf eine quantitative Vollerhebung von über 800 Staatsverträgen in zwei Perioden (1981–85, 1989–93) sowie auf vier detaillierte qualitative Fallstudien aus den Bereichen der Arbeitslosenversicherung, des Investitionsschutzes, des Gütertransitverkehrs sowie zur Klimakonvention.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Abbildungs-, Tabellen- und Abürzungsverzeichnis
Kurzfassung
1 Einleitung
1.1 Erkenntnisinteresse und Fragestellungen
1.2 Überblick
2 Forschungsperspektiven
2.1 Institutioneller Rahmen der Aussenpolitik
2.2 Konzeptionelle Grundlagen und Theorien
2.3 Thematische Abgrenzung
2.4 Hypothesen
2.5 Methoden
3 Quantitative Erhebung
3.1 Vorgehen und Datenerhebung
3.2 Von den 1980er- zu den 1990er-Jahren
3.3 Beteiligte Akteure
3.4 Konfliktivität
3.5 Prozessdauer
4 Fallstudien
4.1 Vorgehen und Auswahl der Fälle
4.2 ALV-Abkommen mit der Bundesrepublik Deutschland 1982
4.3 Investitionsschutzabkommen mit Ghana 1991
4.4 UNO-Klimakonvention 1992
4.5 Transitabkommen mit der Europäischen Gemeinschaft 1992
5 Vergleichende Analyse
5.1 1980er- und 1990er-Jahre im Vergleich
5.2 Akteure und Prozesse
5.3 Innen- und Aussenpolitik im Vergleich
Bibliographie
Quellen und Daten
Weiterführende Links und Downloads:
» Institut für Politikwissenschaft Universität Zürich » PDF-Prospekt
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