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Judith Hollenweger, Susan Gürber, Andrea Keck

Menschen mit Behinderungen an Schweizer Hochschulen
Befunde und Empfehlungen

Sachgebiet: Hochschulforschung / Nationales Forschungsprogramm / Soziologie, Sozialpolitik
Umfang: 190 Seiten, broschiert
Preis: Fr. 42.00 / € 26.90 (D)
ISBN-Nr.: 978-3-7253-0828-6
Erschienen: September 2005
Reihe: NFP45 «Probleme des Sozialstaats»

» Bestellen


Siehe auch:
» «Supported Employment», ISBN-Nr.: 978-3-7253-0804-0
» Belastung und Wohlbefinden bei Angehörigen von Menschen mit Demenz, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0802-6
» Probleme des Sozialstaats: Ursachen, Hintergründe, Perspektiven, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0801-9
» Einmal Rente – immer Rente?, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0795-1
» Menschen mit Behinderungen in der Schweiz, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0785-2
» Zur Situation des Personals in der schweizerischen Langzeitpflege, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0783-8
» Working poor in der Schweiz – Wege aus der Sozialhilfe, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0781-4
» Wer zahlt für die Soziale Sicherheit und wer profitiert davon?, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0778-4
» Gesundheitswesen Schweiz: Gibt es Unter- oder Überversorgung? – Band 2: Detailresultate, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0769-2
» Gesundheitswesen Schweiz: Gibt es Unter- oder Überversorgung? – Band 1: Gesamtübersicht, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0768-5
» Wirkungen von Beschäftigungsprogrammen für ausgesteuerte Arbeitslose, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0767-8
» Auf der Spur kantonaler Unterschiede in der Invalidenversicherung, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0766-1
» Familien, Geld und Politik, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0761-6


Zum Buch:

Studierende mit Behinderungen sind eine Minderheit – sowohl unter den Studierenden als auch unter den Behinderten. Entsprechend wenig ist in der Schweiz bekannt über die Situation Betroffener und die Bildungswege, die sie an eine Hochschule führen. Aufgrund Hochrechnungen und dem Vergleich mit anderen Ländern kann davon ausgegangen werden, dass mehr als 10% aller Studierenden von einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit betroffen sind. Die Hälfte von ihnen fühlt sich durch ihr Gesundheitsproblem beim Studieren beeinträchtigt.
Das Buch setzt sich erstmals in der Schweiz mit den Schwierigkeiten von Menschen auseinander, die mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit an einer Hochschule studieren. Es fasst die Ergebnisse verschiedener Teilstudien zusammen, die sich mit behinderten und nicht behinderten Studierenden, den Hochschulen selber sowie Dienstleistungs- und Beratungsangeboten beschäftigen. Perspektiven, Kenntnisstand und Einstellungen dieser drei Akteursgruppen werden analysiert, verglichen und in einen gemeinsamen Kontext gestellt.
Neben der Situation der Betroffenen und den Erschwernissen und Erleichterungen im Studium werden auch frühere schulische Erfahrungen beschrieben. Die Studierenden der Universitäten Zürich und Basel sowie der Pädagogischen Hochschule Zürich wurden befragt zu erlebten Schwierigkeiten mit studienrelevanten Aktivitäten, ihrer Lebensqualität und den Angeboten ihrer Hochschule. Die Hochschulen selber geben Auskunft zu ihrem Informationsstand bezüglich behinderungsspezifischer Fragestellungen, zu ihren Zulassungs- und Prüfungspraktiken bei Behinderungen und zu vorhandenen Beratungs- und Infrastrukturangeboten. Eine Befragung der Berufs- und Studienberatungen versucht, der Beratungspraxis und den Erfahrungen der Beratenden nachzugehen. Aus den Ergebnissen der verschiedenen Teilstudien werden Empfehlungen für eine chancengerechtere Bildung abgeleitet.


Die Autorinnen
Judith Hollenweger, Prof. Dr., Sonderpädagogin, Andrea Keck, lic. phil., Sozialwissenschafterin und Susan Gürber, lic. phil., Kulturwissenschafterin, arbeiten an der Pädagogischen Hochschule Zürich.


Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

Judith Hollenweger
Ausgangslage und Fragestellung
• Menschen mit Behinderungen in höheren Ausbildungsgängen
• Studienbedingungen für Menschen mit Behinderungen
• Fragestellungen und Erkenntnisbedarf
• Befragung der Akteure
• Validierungsstudien und Umsetzungsaktivitäten

Andrea Keck und Judith Hollenweger
Situation Studierender mit Behinderungen in der Schweiz
• Gesundheit, Funktionsfähigkeit und Zufriedenheit der Studierenden an Schweizer Hochschulen
• Situation an den Hochschulen
• Invalidenversicherung
• Berufs-und Studienberatung für Jugendliche mit Behinderungen
• Hilfsmittel und individuelle Unterstützung

Susan Gürber und Judith Hollenweger
Erfahrungen auf dem Weg zur Hochschule
• Einführung: Qualitative Studie zu Bildungsbiografien
• Der persönliche Umgang mit der Behinderung oder Krankheit
• Erfahrungen in Bildungsinstitutionen: Einschulung und obligatorische Schulzeit
• Einstieg ins Hochschulstudium und Hochschulalltag

Judith Hollenweger
Perspektiven einer chancengerechteren Bildung
• Studieren mit einer Behinderung oder einem Gesundheitsproblem
• Behinderungsungeübte Bildungssysteme
• Inadäquate Dienstleistungen und fehlende Hilfsmittel

Bibliographie
• Literatur
• Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen


Weiterführende Links und Downloads:
» NFP45 Sozialstaat


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