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Thomas Milic
Ideologie und Stimmverhalten
Sachgebiet: Politik, Politikwissenschaften / Politische Institutionen, Föderalismus, Demokratie
Umfang: 328 Seiten, broschiert
Preis: Fr. 56.00 / € 35.80 (D)
ISBN-Nr.: 978-3-7253-0896-5
Erschienen: Januar 2008
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Siehe auch:
» Demokratie in den Gemeinden, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0858-3 » Vom Gelingen und Scheitern Politischer Bildung, ISBN-Nr.: 978-3-7253-0838-5
Zum Buch:
Dieses Buch thematisiert die Funktion der ideologischen Selbstidentifikation im Meinungsbildungsprozess zu Abstimmungsentscheiden. Der Autor geht dabei zunächst einmal der Frage nach, worauf die Links-Rechts-Selbsteinschätzung der Schweizer und Schweizerinnen gründet: Wird sie aus abstrakten politischen Grundüberzeugungen abgeleitet und wenn ja, aus welchen? Oder ist sie lediglich ein Surrogat für die Parteisympathie?
Sodann wird der Orientierungswert der ideologischen Selbsteinstufung bei der Entscheidfindung zu Sachabstimmungen analysiert: Dient sie den Stimmbürgern und Stimmbürgerinnen als eine Heuristik, die einen komplexen Entscheid vereinfachen soll? Können politische Unternehmer demnach Abstimmungskampagnen erfolgreich an den ideologischen Überzeugungen der Stimmenden ausrichten?
Nebst der Beantwortung dieser Fragen bietet dieses Buch einen konzisen und gleichzeitig kritischen Überblick über den aktuellen Stand der Stimmverhaltensforschung in der Schweiz und diskutiert die Rolle weiterer Bestimmungsgründe des Urnenentscheids.
Inhaltsverzeichnis:
1 Einleitung
1.1 Die Stimmverhaltensforschung – jenseits von Links und Rechts
1.2 Fragestellung, Vorgehensweise und Datenbasis
1.3 Die Methode
2 Erster Teil: Die ideologische Selbstidentifikation
2.1 Theorien zur Erklärung der ideologischen Selbstidentifikation
2.1.1 Soziologische Ansätze
2.1.2 «Wertedeterminismus-These»: Ideologische Selbstidentifikation als Derivat gesellschaftspolitischer Wertevorstellungen
2.1.3 «Surrogats-These»: Ideologische Selbstidentifikation als Surrogat der Parteiidentifikation
2.1.4 Das individuelle Kognitionsniveau als intervenierende Variable
2.2 Konzeptspezifikation und Operationalisierung
2.2.1 Die Parteisympathie
2.2.2 Die ideologische Selbsteinschätzung
2.2.3 Politische Informiertheit
2.2.4 Gesellschaftspolitische Wertevorstellungen
2.2.5 Die unendlichen Weiten des Wertealls oder der Versuch einer Strukturierung des Raumes gesellschaftspolitischer Wertevorstellungen
2.2.6 Synthese
2.3 Empirische Analyse
2.3.1 Der Vox-Datensatz
2.3.2 Der Selects-Datensatz
2.3.3 Mittelwert-Vergleich von Clustern
2.4 Zusammenfassung des ersten Teils
3 Zweiter Teil: Ideologische Selbstidentifikation und Stimmverhalten
3.1 Stimmverhaltenstheorien
3.1.1 Soziologischer Ansatz
3.1.2 Sozial-psychologische Ansätze: Michigan-Modell und Ingleharts Wertewandel-These
3.1.3 Rational Choice-Ansätze
3.1.4 Heuristiken im Meinungsbildungsprozess
3.1.5 Theorieauswahl
3.1.6 Issues und Wertevorstellungen
3.1.7 Explikation der Prozesse hinter den Variablen und Hypothesen
3.2 Typologisierung von Vorlagen
3.2.1 Die Mannigfaltigkeit von Typologisierungsmöglichkeiten
3.2.2 Vorgehensweise bei der Typologisierung
3.2.3 Strukturtheoretische (thematische) Typisierung: Empirie und Theorie
3.2.4 Typologisierung und Konfliktkonstellationen und deskriptiver Überblick über die Vorlagen
3.3 Empirische Analyse
3.3.1 Erster Teil: Empirische Analyse einzelner Abstimmungen
3.3.2 Zweiter Teil der empirischen Analyse: Die Analyse von Vorlagenbündeln
3.4 Zusammenfassung des zweiten Teils
4 Schlussfolgerungen
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