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Daniel Mange

Bahn-Plan 2050
Mehr Tempo für die Schweiz

Sachgebiet: Energie- und Verkehrspolitik
Umfang: 156 Seiten, broschiert
Preis: Fr. 28.00 / € 21.00 (D)
ISBN-Nr.: 978-3-7253-0994-8
Erschienen: September 2012

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Siehe auch:
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Zum Buch:

Voyage: «Das Buch von Mange gibt den bisher besten Überblick über alles, was in der Schweiz in Sachen Bahninfrastruktur läuft, laufen könnte und vielleicht laufen sollte. Das ist so gut dargestellt, dass auch PolitikerInnen einen schnellen Überblick in einem schwer überblickbaren Themenbereich finden. Der Blick nach Europa, in der Westschweiz oft intensiver gepflegt, tut Deutschschweizern auf alle Fälle gut. Die Meilensteine der europäischen Verkehrspolitik seit 1985 sind wohl nirgends besser als auf den vier Seiten in Manges Buch dargestellt. Die kumulierten Visionen sind für die zahlreichen Bahnaffinen natürlich reizvoll.»
Journal 21: «Eine bemerkenswerte Buchpublikation, allgemein verständlich. Eine Fülle präziser Fakten und Informationen ist geeignet, den Ausbau der Schiene in zukunftsweisendere Bahnen zu lenken.»
Tages-Anzeiger: «In einer neu erschienenen Publikation fordern Fachleute mehr Tempo für Schweizer Züge. Ihr Ziel: Die Schweiz soll eine 'echte' Integration ins europäische Hochgeschwindigkeitsnetz erfahren.»
ProBahn Schweiz: «Mit ihrem Buch haben die Autoren die Diskussion über die Hochgeschwindigkeit neu angestossen. Herausgekommen ist, dass das Problem nicht so sehr ein technologisches ist, sondern viel eher ein politisches und gesellschaftliches.»
SEV-Journal: «Daniel Mange wirft den Bahnprojekten von Bundesamt für Verkehr und SBB fehlenden Ehrgeiz vor. Sein Buch wird zurzeit in der Schweizer Bahnwelt und Politik kontrovers diskutiert.»

Der Autor im Interview mi dem Tages-Anzeiger:
Tages-Anzeiger: Die grosse Zeit des Bahnausbaus herrschte zu Zeiten, in denen es keine Wirtschaftskrise gab wie jetzt.
Daniel Mange: Sehen Sie, Wirtschaftskrisen sind Kurzzeitphänomene. Dieses Projekt ist jedoch längerfristig angelegt. Man muss sich das vorstellen wie den Bau einer Kathedrale. Um eine schöne Kathedrale konstruieren zu können, braucht es einen Übersichtsplan. Dann baut man Stück für Stück mit den Mitteln, die vorhanden sind. So wollen wir auch planen.


Das Konzept Bahn 2000, das 1987 vom Stimmvolk angenommen wurde, ist ein grosses Erneuerungsprojekt für die Schweizer Bahn. Dieses Buch, das von einem Autorenkollektiv anerkannter Spezialisten verfasst wurde, formuliert ein neues, ehrgeiziges Ziel: Die Schweiz soll endlich in das europäische Hochgeschwindig keitsnetz integriert werden.

In einer Zukunftsvision werden drei Etappen vorgeschlagen, um das Bahnnetz von morgen zu realisieren: Die erste Etappe, TAKT, vollendet die Umsetzung des integralen Stundentakts. Die zweite Etappe, FREQUENZ, führt auf allen besonders stark befahrenen Abschnitten den Viertelstundentakt ein. Dabei stehen die beiden Neubaustrecken Genf–Lausanne und Olten–Zürich im Vordergrund. Die dritte Etappe: TEMPO, umfasst den kompletten Ausbau der West-Ost- und Nord-Süd-Achse für den Hochgeschwindigkeitsverkehr.

Im Bahn-Plan 2050 werden diese drei Etappenziele zu einer Gesamtstrategie zusammengefasst: Der Regionalverkehr hat darin seinen Platz. Die Schweiz rückt näher zusammen. Und der lange vernachlässigte Hochgeschwindigkeitsverkehr wird ins europäische Netz integriert.

«Dieses Buch liest mit Gewinn, wer wissen möchte, wie sich das schweizerische Eisenbahnnetz und die darauf aufbauenden Angebote seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt haben und in welcher Richtung sie sich in Zukunft bewegen müssen, um die wachsenden Mobilitätsbedürfnisse zu befriedigen. Es schlägt einen Bogen über 100 Jahre (1950–2050) und schaut dabei fast gleich weit in die Zukunft wie in die Vergangenheit. Für Verkehrspolitiker ist es ein Muss.»
Ulrich Gygi, Präsident des Verwaltungsrates der SBB, im Vorwort


Der Autor:

Daniel Mange, dipl. El.-Ing. und Dr. sc. tech. ETH, wurde an der ETH Lausanne als Professor ordiniert und war dort ab 1969 Leiter des Logic Systems Laboratory. Seit 2005 widmet er sich vollumfänglich den Fragen des öffentlichen Verkehrs und ist Generalsekretär der Interessengemeinschaft citrap-vaud.ch.

Unter Mitarbeit von Jean-Pierre Ammann, Gérard Benz, Frédéric Bründler, Michael Chatelan, Giovanni Danielli, Alain Faucherre, Nicholas Helke, Pierre Hofmann, Eric Loutan, Jürg Perrelet, Boris Schereschewsky, Pierre Strittmatter, Yves Trottet, Jean Vernet


Inhaltsverzeichnis:

Vorwort von Dr. Ulrich Gygi, Präsident des Verwaltungsrates der SBB

1 Niedergang und Wiederaufstieg der Bahn
1.1 Eigenschaften des Hochgeschwindigkeitsverkehrs: Kompatibilität über alles
1.2 Die europäische Verkehrspolitik
1.3 Die Schweiz im Clinch: Nord-Süd oder West-Ost?
1.4 Von der Eisenbahn-Urgeschichte bis zum Bahn-Plan 2050
1.5 Meilenstein der Bahnmodernisierung
1.6 Begleitlektüre

2 Von Frankreich in die Schweiz: Hochgeschwindigkeit für Basel, Schneckenpost für Genf
2.1 Die HGV-Linie Rhein–Rhone: Grösste Baustelle Frankreichs
2.2 Die HGV-Linie Léman Mont-Blanc: Traum, Höhepunkt, Schubladisierung
2.3 Es lebe das Projekt Léman Mont-Blanc!

3 Von Genf nach Lausanne: Bauen oder Basteln?
3.1 Strecke Genf–Lausanne: 150 Jahre Bimmelbahn
3.2 HGV-Linie Genf-Lausanne: Ein visionäres Projekt von Bonnard & Gardel
3.3 Das 3. Gleis: Pflästerlipolitik par excellence
3.4 Dank HGV die Achse Genf–Lausanne retten

4 Von Lausanne nach Bern: Eine oder eine halbe Stunde?
4.1 Alte, alte Strecke Lausanne–Bern...
4.2 Die Odyssee der Neuen Haupttransversalen
4.3 HGV-Linie Lausanne–Bern: Der Freisinn auf Kurs

5 Von Bern nach Zürich, von Olten nach Basel: HGV in den Kinderschuhen
5.1 Achse Bern–Zürich: 150 Jahre Umbauarbeiten
5.2 Achse Olten–Basel: Bescheidenes Erbe von Bahn 2000
5.3 Zukunft: Was ZEB und BAHN 2030 verheissen
5.4 HGV-Linie Roggwil–Altstetten: Die Zukunft des Dreiecks Bern–Zürich–Basel

6 Von Zürich nach St. Gallen: Die vergessene Strecke
6.1 Zürich Flughafen Top, Brüttener Tunnel Flop
6.2 Zukunft: Durchmesserlinie Altstetten–Oerlikon, Ausbau Kloten-Winterthur
6.3 Hoffnung für die HGV-Linie Zürich–St. Gallen: Das Projekt Bodan-Rail 2020

7 Von der Schweiz nach Deutschland: Königsweg ist das Rheintal
7.1 SBB und DB auf einem Gleis
7.2 Vier Achsen Richtung Schweiz
7.3 Schweiz–Süddeutschland: Drei Möglichkeiten
7.4 Schweiz–Deutschland: Die Zukunft führt durch das Rheintal

8 Bahn-Plan 2050: Ein Schlachtplan in 3 Etappen
8.1 Etappe TAKT: Bahn 2000 fertigstellen
8.2 Etappe FREQUENZ: Kritische Abschnitte ausbauen
8.3 Etappe TEMPO: Von der Insel Schweiz nach Europa
8.4 Ein Bahn-Plan in drei Etappen: Vom Status quo zum HGV

9 TAKT – Etappe der Kontinuität: Bahn 2000 fertigstellen
9.1 Revolutionärer Taktfahrplan
9.2 Von Genf nach Lausanne: Erst mal Kapazität
9.3 Von Lausanne nach Bern: Erst mal Tempo
9.4 Von Bern nach Zürich: Durchgehend vierspurig
9.5 Von Zürich nach St. Gallen: Den Flughafen links liegen lassen?
9.6 Von Lausanne nach Zürich via Jurasüdfuss: Der Ligerzer Flaschenhals muss weg!
9.7 Taktfahrplan: Voraussetzung für den HGV

10 FREQUENZ – Etappe des Übergangs: Kritische Abschnitte ausbauen
10.1 Neubaustrecken für überlastete Netzabschnitte
10.2 West-Ost-Korridor renovieren:
Vorrang für die Metropolitanräume Genfersee und Zürich
10.3 Lifting für das aktuelle Netz: 200 km/h am Simplon, am Jurasüdfuss und im oberen Rheintal
10.4 Die Neubaustrecken im Dienst der Regionen
10.5 Revolutionierter Regionalverkehr
10.6 Die Neubaustrecke für alle Verkehrsarten

11 TEMPO – Etappe der Vollendung: Von der Insel Schweiz nach Europa
11.1 HGV-Linien für den Anschluss an Europa
11.2 West-Ost-Korridor mit HGV: Genf–Zürich in 1 Std. 20 Min.
11.3 Nord-Süd via Lötschberg: Kapazität vor Tempo
11.4 Nord-Süd via Gotthard: Tempo geht vor
11.5 Welches Rollmaterial für den HGV?
11.6 Personen- und Güterverkehr: Welches Nebeneinander?
11.7 Das Schweizer Bahnnetz auf Topniveau

12 Ein Plädoyer für mehr Tempo
12.1 Unsere Vision: Die Schweiz als Teil des europäischen HGV-Netzes
12.2 Hochgeschwindigkeit: Überflüssig oder notwendig?
12.3 Planungsskizze: Die Jahrhundertbaustellen
12.4 Die Finanzierung der Infrastrukturen: Am Gelde hängt doch alles
12.5 Hochgeschwindigkeit in der Schweiz: Einwände und Argumente

13 Anhang 1: Finanzierung der Eisenbahnen in der Schweiz
13.1 Aktuelle Finanzierung von Betrieb und Substanzerhalt
13.2 Aktuelle Finanzierung des Netzausbaus
13.3 Der neue Bahninfrastrukturfonds

Anhang 2: Tempo auf der Schiene – Von der «Rakete» zum TGV


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